

Das Klimakterium ist kein Mysterium
Die Wechseljahre bringen naturgemäß Veränderungen mit sich. Nicht zum ersten Mal vollzieht sich im Körper eine hormonelle Umstellung. Auch in der Pubertät dauert es einige Jahre, bis sich der Hormonhaushalt eingepegelt und normalisiert hat. In den Wechseljahren läuft alles rückwärts. Die Produktion der weiblichen Hormone wird allmählich zurückgefahren. Dem Körper steht so mit der Zeit immer weniger natürliches Östrogen zur Verfügung. Und das kann verschiedene Beschwerden auslösen.
Medizinisch gesehen, wird das Klimakterium in drei Zeitabschnitte unterteilt. Alle drei Phasen beziehen sich auf die Menopause, also die letzte auftretende Monatsblutung.
Die erste Phase heißt Prämenopause (prä = vor) und beschreibt den Zeitraum, der vor der letzten Blutung liegt. Für gewöhnlich sinkt in dieser Zeit zunächst der Gestagen-, dann auch langsam der Östrogen-Spiegel im Blut. Der Wechsel kündigt sich langsam an. Mit unregelmäßigen Blutungen und ersten Beschwerden, wie z. B. Hitzewallungen, ist daher zu rechnen.
Die zweite Phase nennt sich Perimenopause (peri = um). Sie dauert meist nicht so lang. Die letzte Monatsblutung liegt in diesem Intervall. Die Frauen sind dann meist so um die 51 Jahre alt. In dieser Zeit kann es vermehrt zu Wechseljahresbeschwerden kommen. Tritt nach der letzten Monatsblutung ein Jahr keine weitere Blutung mehr auf, befinden Sie sich in der Menopause.
Dritte und letzte Phase ist die Postmenopause (post = nach) – die Zeit nach der letzten Monatsblutung. Die Östrogen-Produktion in den Eierstöcken sinkt nun deutlich. Darum kann es – bevor sich der Hormonhaushalt gegen Ende der Phase stabilisiert – noch mal verstärkt zu Beschwerden kommen. Aber auch das geht vorbei. Versprochen!
